Verfahren zum Ersetzen des Zylinders und der Schraube
Der Austausch von Zylinder und Schnecke ist ein heikler und risikoreicher Vorgang. Die Kernprinzipien lauten: „Demontage im heißen Zustand“, „gewaltsames Hämmern strikt untersagen“ und „An Referenzmarkierungen ausrichten“. Die Hauptschnecke muss herausgezogen werden, bevor das Restmaterial vollständig abgekühlt und erstarrt ist. Darüber hinaus müssen die Verfahren zur Stromunterbrechung und Sperrung/Kennzeichnung, die Verwendung von Spezialwerkzeugen für die Montage und Demontage sowie die Tests nach der Installation strikt eingehalten werden. Jede gewaltsame oder gewaltsame Manipulation könnte zu einer verbogenen Schraube oder zu Kratzern an der Innenwand des Laufs führen, was zu irreversiblen Schäden an der Ausrüstung führen könnte.
Vorbereitung vor-Demontage: Sicherheit und Fassspülung
Vor Beginn der Demontage können durch gründliche Vorbereitung 80 % möglicher Unfallschäden verhindert werden.
Stromunterbrechung und Sperre/Kennzeichnung: Unterbrechen Sie die Hauptstromversorgung der Maschine sowie die Heizungsstromversorgung. Um absolute Sicherheit zu gewährleisten, bringen Sie am Bedienfeld ein Warnschild mit der Aufschrift „Kein Strom anschließen“ an.
Spülen und Reinigen:
Stoppen Sie den Materialzufuhrvorgang und extrudieren Sie so viel Restmaterial wie möglich aus dem Zylinder.
Bei der Verarbeitung hochviskoser oder hitzeempfindlicher Materialien-wie PC oder PVC- ist es unbedingt erforderlich, der Maschine vor dem Abschalten ein Spülmaterial (z. B. PS oder PE) zuzuführen. Durch diesen „Spülvorgang“ wird verhindert, dass Restmaterial nach dem Abkühlen erstarrt und fest an der Schnecke haftet und sich nur sehr schwer entfernen lässt.
Werkzeugbereitstellung: Bereiten Sie die erforderlichen Werkzeuge vor: einen speziellen Schraubenzieher (Extraktionswerkzeug), einen Kupferstab, einen Holzhammer, hitzebeständige Handschuhe (Asbesthandschuhe), Schraubenschlüssel und Hebezeug.
Die Verwendung von harten Schlagwerkzeugen wie Eisenhämmern ist strikt zu verbieten.
Temperaturkontrolle: Halten Sie den Lauf in einem erhitzten Zustand oder erhöhen Sie die Temperatur im vorderen Bereich des Laufs leicht. Dabei wird die Restwärme genutzt, um das verbleibende Material aufzuweichen und so einen reibungsloseren Demontageprozess zu ermöglichen.
Demontageschritte: Kernbetriebsabläufe
Abhängig von der Art der Ausrüstung (Einzelschnecke oder Doppelschnecke) können spezifische Betriebsdetails leicht variieren; Die zugrunde liegende Logik und Reihenfolge bleiben jedoch konsistent.
Zerlegen des Düsenkopfs und der Verbindungskomponenten
Entfernen Sie die Drucksensoren, Temperatursensoren und Heizbänder am Düsenkopf.
Lösen und entfernen Sie die Flanschschrauben, mit denen der Düsenkopf befestigt ist, und nehmen Sie dann die gesamte Düsenkopfbaugruppe ab.
Im heißen Zustand reinigen: Verwenden Sie sofort einen Kupferschaber, um Restmaterial von der Düsenkopföffnung und der Schraubenspitze zu entfernen, bevor es abkühlt und aushärtet.
Trennen der Antriebsverbindung
Lösen Sie die Stellschrauben der Kupplung, die die Abtriebswelle des Getriebes mit dem hinteren Ende der Schraube verbinden. **Wichtige Markierungen:** Bei Geräten mit zwei Schrauben - ist es unbedingt erforderlich, die Ausrichtungsmarkierungen zwischen den Keilen an der Rückseite der beiden Schrauben und der Hülsenkupplung sorgfältig zu beobachten und aufzuzeichnen (z. B. die Ausrichtungsposition bestimmter Zeichen oder Symbole); Dies ist entscheidend für die Sicherstellung einer genauen Phasenlage beim Zusammenbau.
Lösen Sie die Keilverbindung an der Rückseite der Schraube, um die Schraube von der Antriebswelle zu trennen.






