Was sind die verschiedenen Modelle von Kabelextrudern?

Kabelextrudermodelle werden typischerweise nach der Regel „Seriencode + Schneckendurchmesser“ benannt. Der Schneckendurchmesser (z. B. 65, 70, 90, 120 usw. in Millimetern) ist der wichtigste Parameter zur Unterscheidung von Modellen und bestimmt direkt die Extrusionskapazität und die anwendbaren Kabelspezifikationen.

 

1. Klassifizierung nach Schraubendurchmesser (Branchen-übliche Benennungsmethode)

Dies ist die intuitivste Möglichkeit, Modelle zu unterscheiden. Die Zahl gibt den Schraubendurchmesser an; Je größer die Zahl, desto höher die Kapazität und desto dicker das entsprechende Kabel:

Kleine Präzisionsmaschinen (Typ 35-50): wie SJ-35, SJ-50. Wird hauptsächlich für Laborforschung und -entwicklung, die Herstellung ultrafeiner elektronischer Drähte, Sekundärbeschichtungen für optische Fasern oder spezielle Mikrodrähte verwendet. Die Leistung beträgt typischerweise 1–50 kg/h.

Mittlere Allzweckmaschinen (Typ 65-70): wie SJ-65, SJ-70. Dabei handelt es sich um die gängigsten Modelle auf dem Markt, die häufig bei der Herstellung von Gebäudekabeln (BV-Draht), Netzkabeln, Netzwerkkabeln und gewöhnlichen elektronischen Kabeln eingesetzt werden. Beispielsweise kann der Hochgeschwindigkeitsextruder SJ-70 lineare Geschwindigkeiten von mehr als 150 m/min erreichen, was für die kontinuierliche Produktion im großen Maßstab geeignet ist.

Große Stromkabel-Extruder (90-150 Modelle): wie SJ-90, SJ-120 und SJ-150. Speziell für die Extrusion von Hochspannungskabeln, optischen Kabeln mit großem Querschnitt oder Ummantelungsschichten entwickelt. Beispielsweise kann das Modell SJ-120 Stromkabel mit einem Außendurchmesser von bis zu 30 mm verarbeiten, während das Modell SJ-150 für die Ummantelungsextrusion mit extrem hoher Kapazität und einer Produktionskapazität von bis zu 650 kg/h verwendet wird.

 

2. Klassifizierung nach Funktion und Strukturmerkmalen
Neben der Größe spiegeln Modellpräfixe oder -suffixe häufig ihre besonderen Funktionen wider:

Gewöhnliche Einschneckenextruder (SJ-Serie): Die einfachsten Modelle, z. B. SJ-65, eignen sich zum Extrudieren von Isolierschichten aus herkömmlichen Materialien wie PVC und PE.

Dual-Farb-/Co--Extrusions-Extruder: Modellnummern sind normalerweise mit einem „+“-Zeichen oder einer spezifischen Kennung-wie „RC70+35“-gekennzeichnet, was auf einen Hauptschneckendurchmesser von 70 mm und einen Hilfsschneckendurchmesser von 35 mm hinweist. Diese Maschinen sind für die gleichzeitige Extrusion von zwei unterschiedlichen Farben oder zwei unterschiedlichen Materialien (z. B. einer Isolierschicht kombiniert mit einem Kennzeichnungsstreifen) konzipiert.
Hochtemperatur-/Spezialmaterial-Extruder: Diese Modelle wurden speziell für hochtemperaturbeständige Materialien wie Silikon und Teflon entwickelt und können als „Silikon-Extruder“ oder „Teflon-Extruder“ bezeichnet werden. Sie sind mit speziellen, verlängerten Kühlwassertrögen und Hochtemperatur-Vulkanisationsöfen ausgestattet.
Physikalischer Schäumextruder: Diese Modelle sind für die Herstellung verlustarmer Kerndrähte für Kommunikationskabel (wie CAT6- und Koaxialkabel) bestimmt und zeichnen sich typischerweise durch ihre Fähigkeit zum „physikalischen Schäumen“ aus und sind mit einem Präzisionsgasinjektionssystem ausgestattet.

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